Atemschutzgeräteträgerlehrgang


Lehrgangsdaten

Praktische Übungen

 

Die Ausbilder:

 
Tobias Gücklhorn Dirk Haberer Jürgen Volk Norbert Heinkel  
         
   
Andreas Herbold Jürgen Trebert Edwin Wießmann  

 

Fundierte Ausbildung

Zum 50. Mal werden in Erbach Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Erst vor wenigen Wochen wurde die renovierte Atemschutzübungsstrecke für die Odenwälder Feuerwehren im Erbacher Feuerwehrhaus offiziell indienstgestellt und nun folgte am Wochenende schon das nächste besondere Ereignis: Die Anlage feierte den 50. Atemschutzgeräteträgerlehrgang und damit 1000 speziell ausgebildete Feuerwehrleute.

„Bei Brandeinsätzen sind Atemschutzgeräteträger die Frontkämpfer der modernen Feuerwehr“, erklärte Kreisausbilder Tobias Gücklhorn. Die Sicherheit dieser Einsatzkräfte ist aber nur mit ständiger Fortbildung zu gewährleisten: Neben Übungen in den Feuerwehren und medizinischen Untersuchungen, gibt es mindestens ein Mal im Jahr eine Belastungsprüfung innerhalb der Atemschutzübungsanlage.

Neben den anspruchsvollen praktischen Übungen steht auch Theorie auf dem Stundenplan. Dazu gehört die Technik der Atemschutzgeräte, chemische Kenntnisse über Atemgifte oder die Physiologie der Atmung und der wichtigsten Körperfunktionen. „Damit wird auch deutlich, dass dies einer der gefährlichsten Jobs ist und nur dank dieser Vorbereitung können lebensbedrohende Situationen gemeistert werden“, so Gücklhorn.

Der Einsatz ist für alle gleich, nämlich Schwerstarbeit

Tatsächlich ist der Einsatz als Atemschutzgeräteträger Schwerstarbeit und für alle gleich – egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Mit der Feuerwehrschutzkleidung aus drei Lagen Spezialstoff, einer Maske auf dem Gesicht und einer Stahlflasche mit Druckluft auf dem Rücken tragen die Feuerwehrmänner und -frauen bis zu 30 Kilogramm zusätzliches Gewicht. Aber nur so können sie bis zu einer halben Stunde in giftigem Brandqualm überleben und Menschen retten.

Ausbildung im Odenwaldkreis nur dank der Kreisausbilder

Auch Landrat Dietrich Kübler weiß den hohen Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu schätzen. Er zeigte sich beeindruckt von der Leistungsbereitschaft der Lehrgangsteilnehmer und vom Umfang der Ausbildung. Eine sehr wichtige Rolle für die Qualifizierung der Odenwälder Feuerwehrleute haben die sechs ehrenamtlichen Kreisausbilder, denn nur dank deren Engagement kann die Ausbildung im Odenwaldkreis stattfinden. „Im November 1989 wurde in Erbach der erste von Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes eigenständig durchgeführte Lehrgang erfolgreich abgeschlossen“, erinnert sich Kreisbrandinspektor Horst Friedrich. „Die Kreisausbilder sind einfach eine wichtige Stütze für die Odenwälder Feuerwehr.“

Kreisausbilder Jürgen Volk aus Erbach war sogar schon beim ersten Atemschutzgeräteträgerlehrgang dabei und ist es immer noch. Unterstützt wird Volk von seinen Kollegen Andreas Herbold (ebenfalls Erbach), Edwin Wießmann und Tobias Gücklhorn aus Lützelbach, Dirk Haberer aus Höchst und Jürgen Trebert aus Mossautal.

 


Landrat Dietrich Kübler mit Kreisbrandmeister Volker Schnellbacher und den Kreisausbildern Jürgen Volk und Jürgen Trebert


25 Lehrgangsteilnehmer mit den Kreisausbildern Atemschutz beim 50. Lehrgang im Odenwaldkreis