Jahresbericht 2002
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Das Musikwesen im Feuerwehrverband hat sich im Berichtszeitraum erneut erfreulich weiterentwickelt. Zurzeit bestehen 15 Musikgruppen im Verband. Laut offizieller Statistik gab es zum Jahresende 435 Musikerinnen und Musiker. Der Aufwärtstrend hält damit an. Über die Zahl der Aktiven hinweg können einige Musikgruppen weiterhin auf eine stattliche Anzahl von Schülern verweisen, die von ehrenamtlichen Mitgliedern kostenlos eine Ausbildung erhalten, die heute der Ausbildung in unserer staatlichen Musikschule gleichgestellt werden kann. Das große Musikerpotential sorgt bei etlichen Gruppen für einen kontinuierlichen Aufschwung. Die zukunftsorientierten Feuerwehrmusikgruppen haben erneut erhebliche finanzielle Mittel in die Erweiterung des Instrumentariums investiert. Dank gilt hier auch den kommunalen Gremien für finanzielle Unterstützung. Mit diesen neuen Instrumenten können immer wieder neue musikalische Bereiche erschlossen werden. Auf dem musikalischen Sektor nimmt die Arbeit einiger Gruppen unseres Verbandes bundesweite Führungsposition ein, was sich allerdings nicht alleine in vermeintlichen Wettbewerbserfolgen niederschlägt. Vielmehr holen Musikgruppen des gesamten Bundesgebietes inzwischen fachlichen Rat im Odenwaldkreis, wenn es um innovative Neuentwicklungen geht. Die Feuerwehrmusikgruppen haben längst die Bedeutung der Feuerwehr als Kulturträger bestätigt. Die hohe Anzahl jugendlicher Aktiver unterscheidet zudem die Feuerwehrmusikgruppen von unseren durchweg überalterten Chören. Feuerwehrmusik verbindet vielmehr Kulturarbeit mit wertvoller Jugendarbeit, wodurch ihr damit ein besonders hoher gesellschaftlicher Stellenwert zukommen sollte. Die Schulung und Fortbildung in Lehrgangsveranstaltungen wurde im Berichtszeitraum in hohem Maße örtlich und vereinsintern vorgenommen. Im Januar wurde erstmals ein Samba-Lehrgang mit einem der renommiertesten Dozenten auf diesem musikalischen Sektor, der eigens aus Köln angereist war, durchgeführt. Die Resonanz war sehr erfreulich. Natürlich war der finanzielle Aufwand erheblich, jedoch nach Teilnehmermeinung nicht vergeblich. Folgeveranstaltungen sind bei gesicherter Finanzierung geplant! Darüber hinaus fanden mehrere Grundlehrgänge für Feuerwehrmusiker im Frühjahr und Herbst an den Standorten Fränkisch-Crumbach und Neustadt statt. Der Kreisstabführer und die Kreisausbilder haben auf Anforderung zahlreiche örtliche Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt. Damit wurde die Grundlage geschaffen für hochwertigste Lehrgangsarbeit auf Kreisebene im laufenden Jahr. Wünschenswert wäre künftig in diesem Zusammenhang eine finanzielle Unterstützung durch die Kommunen, denn unsere Lerninhalte unterscheiden sich in keiner Weise von dem Programm der öffentlich geförderten Musikschule Odenwaldkreis. Die Musikerinnen und Musiker bedanken sich beim Vorsitzenden Horst Friedrich sowie bei den Mitgliedern des Vorstandes für die beispielhafte Unterstützung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Wir danken ebenfalls den politischen Gremien des Odenwaldkreises sowie der betreffenden Kommunen, stellvertretend und namentlich für alle Herrn Landrat Horst Schnur für die erfahrene Unterstützung. Vielbrunn, Februar 2003 Eberhard Merten, Kreisstabführer |